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    Letzte Aktualisierung: 12.07.2020 - 19:25

Termine

6. - 8. Oktober 2020 Achtung: verschoben auf den 5. - 7. Oktober 2021
International Companion Animal Welfare Conference (ICAWC)
Ort: Sofia, Bulgarien
Ausrichter: Dogs Trust, UK
Mehr Infos hier

15. - 28. Oktober 2020
15. Konferenz der "Konvention über die Biologische Vielfalt"
Ort: Kunming, China
Mehr Infos finden Sie hier

24. Oktober 2020
Neuer Termin für den Aktionstag zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche!
Mehr Infos finden Sie hier

14. November 2020
1. Bundesweiter Tag des Fuchses in Bremen
Genauer Ort und Zeit
und weitere Informationen folgen
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Aktuelles

Unterstützen Sie das "Volksbegehren Artenschutz Niedersachsen"!

"Viele Arten in Niedersachsen sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht: Insekten genauso wie Wirbeltiere und heimische Wildpflanzen. Wir meinen: Es ist Zeit zu handeln! Damit wir bedrohte Tier- und Pflanzenarten besser schützen können, braucht es ein neues niedersächsisches Naturschutzgesetz. Deshalb starten wir – ein Bündnis aus über 170 Organisationen – das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt!"
So begründet das niedersächsische Bündnis gegen den Artenschwund seine Initiative zu einem Volksbegehren. Ziel ist eine Änderung der einschlägigen Gesetze: des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz, des Niedersächsischen Wassergesetzes und des Waldgesetzes.
Wenn Sie in Niedersachsen wohnen, bitte beteiligen Sie sich!
Alle Informationen finden Sie hier:

Infos zum Volksbegehren www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/


Tierschutzforderung: Corona als Wendepunkt für den Ausstieg aus dem Tierversuch

Offener Brief der "Ärzte gegen Tierversuche" und 12 weiterer Tierschutzvereine an die Ministerinnen Klöckner und Karliczek

Der ITV Grenzenlos unterstützt als Bündnispartner den Kampf der "Ärzte gegen Tierversuche" gegen die unethische und nutzlose Qual und Tötung von Millionen von Tieren in der medizinischen Forschung und Praxis. Heute haben sich die "Ärzte gegen Tierversuche" mit einem Offenen Brief an die Bundesministerinnen Klöckner - Tierschutz - und Karliczek - Forschung - gewandt.  Sie fordern den Ausstieg aus der Tierversuchsforschung und bitten die Ministerinnen, die heute beginnende EU-Ratspräsidentschaft dafür zu nutzen.

Lesen Sie nachfolgend die Presseerklärung zum Offenen Brief:

Pressemitteilung

Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

01.07.2020

 

Tierschutzforderung: Corona als Wendepunkt für den Ausstieg aus dem Tierversuch

Offener Brief an Klöckner und Karliczek anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft

Angesichts der Corona-Krise hat sich ein Bündnis von Tierschutzorganisationen in einem Offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek gewandt. Die Vereine, die zusammen die Kampagne „Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!“ unterstützen, fordern darin mehr Forschungsgelder für tierfreie, humanbasierte Forschungs- und Testmethoden. Jetzt sei die Zeit gekommen, um den lange überfälligen Paradigmenwechsel mit einem konkreten Ausstiegsplan einzuleiten.

Die federführenden Vereine Ärzte gegen Tierversuche und der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordern gemeinsam mit einem Bündnis von 12 weiteren Tierschutzorganisationen von der Bundesregierung, jetzt die Weichen zu stellen für eine moderne humanbasierte Forschung. Im Rahmen der am 1. Juli beginnenden EU-Ratspräsidentschaft hat Deutschland die Möglichkeit, diesen Prozess auch auf EU-Ebene voranzubringen.

„Bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff fließt derzeit viel Geld in die tierexperimentelle Forschung. Doch Tierversuche leisten nicht, was Wissenschaft und Bevölkerung sich davon versprechen. Ein künstlich krank gemachtes, genmanipuliertes Tier kann die Situation eines erkrankten Menschen nicht widerspiegeln. Die Pandemie müsste stattdessen ein Weckruf sein. Angesichts der Bedrohung und des Zeitdrucks darf es kein „Weiter so“ geben“, fordert Christina Ledermann, Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

In dem Offenen Brief äußern die Vereine die Befürchtung, dass es in absehbarer Zukunft keinen Impfstoff gegen COVID-19 geben wird, wenn weiter am Tierversuch festgehalten wird. Dies zeige die Forschung am verwandten SARS-Virus. Nach 10 Jahren erfolgloser Tierversuchs-Forschung hatte man die Versuche, einen SARS-Impfstoff zu entwickeln, aufgegeben. Fakt sei zudem, dass allgemein rund 95% der neuen Medikamente, die im Tier für wirksam und sicher befunden wurden, keine Marktreife erreichen – entweder zeigten sie beim Menschen nicht die erwünschte Wirkung oder sie hätten erhebliche Nebenwirkungen.

Humanbasierte Methoden, die gezielt für den Menschen entwickelt werden, böten stattdessen ein enormes Entwicklungspotenzial. Dieses müsse endlich angemessen gefördert werden. „Was die Bundesregierung in den letzten Jahren diesbezüglich getan hat, ist nicht einmal ansatzweise zufriedenstellend. Eine Förderung der sogenannten 3R-Forschung von unter 1% verglichen mit der Finanzierung der tierexperimentellen Forschung ist ein Armutszeugnis. Und dabei geht dieses Geld nicht einmal in tatsächlichen „Ersatz“, sondern auch in ‚Verbesserung‘ und ‚Reduzierung‘ von Tierversuchen“, erklärt Dr. Julia Radzwill, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Ärzte gegen Tierversuche.

 

Für die Vereine ist eine Umschichtung der Forschungsgelder als Teil eines umfassenden Ausstiegs-Konzepts dringend erforderlich. Zudem bedarf es konkreter Sofortverbote, Zielvereinbarungen, Ausstiegsdaten und schneller Anerkennungsverfahren für tierversuchsfreie Systeme. Die Niederlande handelten mit ihrem Ausstiegskonzept beispielgebend. Deutschland soll sich nicht nur im eigenen Land, sondern auch auf EU-Ebene für diese Ziele einsetzen. Am 01. Juli übernimmt Deutschland den Vorsitz des EU-Rats – ein guter Zeitpunkt, dieses immens wichtige Thema einzubringen.

 

Hier finden Sie den Brief an die Ministerinnen www.ausstieg-aus-dem-tierversuch.de/images/pdf/2020_07_01_offener_brief.pdf


Deutscher Ethikrat fordert ethisch vertretbare Nutztierhaltung

In seiner Stellungnahme „Tierwohlachtung – Zum verantwortlichen Umgang mit Nutztieren“ vom 16. Juni 2020 sieht der Deutsche Ethikrat ein deutliches Missverhältnis zwischen gesamtgesellschaftlichen Wertvorstellungen zum Leben sogenannter Nutztiere und der herrschenden Praxis in der Landwirtschaft.
"Im Mittelpunkt steht dabei die Überlegung, dass jedenfalls höher entwickelte Tiere einen „Eigenwert“ haben. Dieser führt zu ihrer besonderen Schutzwürdigkeit und einer besonderen Verantwortung des Menschen. Er setzt menschlichen Nutzungsinteressen Grenzen", so der Rat in seiner Presseer-klärung zum Gutachten. Das geltende Recht enthalte zumindest vordergründig strenge Tierschutzvorgaben. Dennoch würden Nutztieren unter den gängigen Zucht-, Haltungs-, Schlacht- und Verwertungsbedingungen oft routinemäßig Schmerzen und Leid zugefügt. Reformbemühungen beträfen lediglich Teilaspekte und/oder verliefen im Sande beurteilt der Rat die gegenwärtige Situation in Deutschland.

Nach Auffassung des Ethikrates ist die Politik entscheidend gefordert:
"Eine ethisch vertretbare Nutztierhaltung ist in erster Linie eine Frage verantwortlicher Regulierung. Die Rolle der Politik besteht darin, einen angemessen strukturierten Transformationsprozess zu gestalten."

Der ITV Grenzenlos sagt es deutlicher: das Ende der Massentierhaltung muss eingeläutet werden!

Hier finden Sie das Gutachten des Ethikrates www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-tierwohlachtung.pdf


Jetzt gibt es auch in Niedersachsen ein Volksbegehren für einen besseren Schutz der Artenvielfalt

Nach Bayern ist jetzt auch in Niedersachsen ein Volksbegehren zum Tier- und Artenschutz gestartet worden.

In Niedersachsen ist die Hälfte der rund 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht.
Um deren Verlust aufzuhalten, haben nun rund 130 Organisationen ein Volksbegehren in Niedersachsen gestartet, um die Bio-Landwirtschaft zu fördern, Pestizideinsätze zu reduzieren, Biotope und Wiesen zu schützen, den Wald naturnah zu bewirtschaften, Nährstoff- und Pestizideinträgen in Gewässer zu verhindern und Lichtverschmutzung zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie unter dem unten stehenden Link. Dort können Sie sich auch an dem Volksbegehren beteiligen.

Der Link zum Volksbegehren www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/


Was wäre, wenn Tierversuche abgeschafft wären?

Haben wir dann keinen medizinischen fortschritt mehr?
Gibt es dann keine Medikamente mehr?
Sterben die Menschen?

Die "Ärzte gegen Tierversuche" weisen in einem Film nach, dass diese Horrorszenarien nicht zutreffen. Tierversuche sind nicht auf Menschen übertragbar und führen zu vermeidbaren Umwegen in der medizinischen Forschung oder direkt in die Sackgasse.

Sehen Sie hier den Film der "Ärzte gegen Tierversuche", der am 20. April 2020, dem Tag zur Abschaffung der Tierversuche, veröffentlicht worden ist.

youtu.be/CsXdY5nejhk


Wir fordern ein Ministerium für Tier- und Artenschutz

Nachstehender Brief an Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist ein dringender Appell, mehr zur Lösung der akuten Umweltprobleme und für den Tierschutz zu tun.

Hier lesen Sie den Brief brief_an_buendnis_90__die_gruenen_maerz_2020.doc


Leben wir bereits in einer Endzeit?

Für alle, die es immer noch nicht wahr haben wollen: Das Ergebnis einer dreijährigen wissenschaftlichen Sachstandsanalyse von 150 Experten aus 50 Ländern über den Zustand unserer natürlichen Umwelt lässt keinen Zweifel daran, dass die globale Zerstörung der Ökosysteme und die Ausrottung einer Vielzahl noch lebender Arten ein Ausmaß erreicht hat, das nicht mehr aufzuhalten ist.

Der aktuelle Bericht der "Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) " der UNO kommt aufgrund einer Auswertung von wissenschaftlichen Studien und Forschungen zu diesem Ergebnis. Ob Einsicht und eine sofortige politische Umkehr unserer zerstörerischen Lebensweise und der politischen Handlungen auf den Gebieten Landwirtschaft, Verkehr, Tiermissbrauch, Energiepolitik, Landvernichtung, Militär und die totale Ausrottung lebenswichtiger Ökobereiche wie den Regenwald diese Entwicklung und den Klimawandel noch aufhalten können, ist mehr als fraglich.

Die Schlussfolgerung liegt nahe: Die Endzeit hat begonnen.



Informieren Sie sich selbst! www.n-tv.de/wissen/Menschheit-zerstoert-ihre-Lebensgrundlagen-article21006940.html


Unsere Film- und Buchtipps:

Erlebnis Erde: Wölfe und Herdenschutzhunde - Zwei ungleiche Brüder

Der Film der ARD zeigt am Beispiel der Abruzzen und der Lausitz, dass und wie ein Zusammenleben von Schafen, Menschen und Wölfen möglich ist - durch den Einsatz von Herdenschutzhunden. Die Jagd auf Wölfe ist verboten und auch gar nicht nötig. Die Hunde erledigen ihre Schutzaufgabe souverän. Das zeigt, dass auch bei uns ein effektiver Schutz von Schafen möglich wäre, ohne den Wolf zu bejagen. Man muss nur wollen.

Der Link zum Film www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8yMTZlMGM2Ny0zMDE2LTQ2NjYtYWE2NC1jYWNhOGI2ZDNmNzE/woelfe-und-herdenschutzhunde-ungleiche-brueder


Das Ende der Evolution

Es ist nicht nur der "Klimawandel", der unsere Erde und alle Lebewesen auf ihr, bedroht. Ebenso zerstörerisch sind die "Bevölkerungsexplosion", die "Ressourcenausbeutung", die Umweltzerstörung", die Vernichtung der "Biodiversität" und das massive "Artensterben" - verursacht durch den Menschen. Matthias Glaubrecht nennt sie in seiner umfassenden ehrlichen und überzeugenden Analyse über das "Ende der Evolution" (Der Mensch und die Vernichtung der Arten) die "neuen apokalyptischen Reiter".

Eine Umkehr der Zerstörungen ist fraglich geworden, wenn die o.g. Probleme nicht sofort und gründlich ernst genommen und behandelt werden.

Lassen Sie sich fesseln von dem spannenden Werk über die Zukunft der Menschen und unseres Planeten!

Matthias Glaubbrecht: Das Ende der Evolution, München 2019, ISBN 978-3-570-10241-1


Das geheime Leben der Bäume

Das Aufsehen erregende Buch von Peter Wohlleben wurde verfilmt. Wir empfehlen dringend, sich diesen hoch interessanten und eindrucksvollen Film anzusehen.


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Tel.: 05071 - 4126

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