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    Letzte Aktualisierung: 17.07.2019 - 12:19

Termine

13. Juli 2019
Öffentliche Vorstandssitzung des ITV Grenzenlos
Zeit: 14.00 - 16.00 Uhr
Ort: Gasthaus für Tiere, hannoversche Straße 18, 29690 Essel

17. August 2019
Tag der Tiere in Hannover

Ort: Hannover, Kröpcke
Zeit: 11.00 - 17.00 Uhr
Nähere Infos folgen

7. - 19. Oktober 2019
Kastrationsaktion des ITV Grenzenlos
in Osijek/Kroatien

8. - 10. Oktober 2019
Voranzeige:
Internationale ICAWC DogsTrust Konferenz
Ort: Valletta/Malta
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Aktuelles

Im Städtischen Tierheim von Oradea /Rumänien wird wieder getötet

In dem rumänischen Tierheim von Oradea werden, seitdem das Tierheim        von der Stiftung FPCC  im August 2012 der Stadt übereignet wurde, immer wieder Hunde getötet. Anfangs pfuschte der Tierarzt bei den Kastrationen so, dass vor allem Hündinnen verbluteten, weil die Gedärme aus der Wunde heraustraten. Die fotografischen Beweise liegen vor. Hündinnen, die auch nach Deutschland vermittelt worden waren, waren manchmal stümperhaft kastriert worden;  die Blutungen setzten später wieder ein, weil kleine Stücke vom Eierstock im Körper des Hundes zurückgeblieben waren und nun unter erschwerten Bedingungen entfernt werden mussten.

Zur Zeit werden weder im Tierheim noch in der Stadt  Hunde kastriert. Die Tierfänger fangen viele Hunde von der Straße, die einen Eigentümer haben und deshalb freundlich sind und sich gern von Menschen streicheln lassen, und bringen sie ins Tierheim. Der ITV Grenzenlos hat einige dieser Hunde bereits nach Deutschland kommen lassen und festgestellt, dass diese Tiere sehr anhänglich, zutraulich, sauber und gesund  - also keine Streuner sind. Eine unnötige Aktion der Stadtverwaltung!

Zwischen FPCC und der Stadt Oradea war bei der Übergabe des Tierheims an die Stadt vereinbart worden, dass bei Überfüllung des Tierheims FPCC informiert wird und Hunde nach Sisterea ins "Offene Tierheim" übernommen werden. Dies geschah in den vergangenen Jahre einige Male. Im laufenden Jahr allerdings wurden rd. 50 Hunde einfach eingeschläfert. Die meisten von ihnen waren gesund, jung und verträglich. Nachfragen wurden damit  beantwortet, dass die Tierheim-Kapazität von 150 Hunden überschritten war. Die Vereinbarung zwischen Stadt und FPCC wurde nicht beachtet. Der Bürgermeister Bolojan ließ die Tiere unnötig euthanasieren. Tatsächlich fasst das Tierheim mindestens 200 Hunde. Unglaublich, dass der Bürgermeister dabei selbst zwei große Ausläufe  für seine eigenen Hunde benutzt und sie sicher auch auf Kosten des Tierheims verpflegen lässt. Das haben Besucher des ITV Grenzenlos selbst erfahren, als man in Oradea Hunde für die Vermittlung in Deutschland aussuchen wollte, die man ihnen mit dieser Begründung verweigerte.

Es ist mehr als dringlich, dass dieses gut strukturierte  und ausgestattete  aber  inzwischen schlecht und ohneTierarzt geführte Tierheim  wieder privatisiert wird.  Der ITV Grenzenlos würde sich an den Kosten beteiligen, unter der Voraussetzung, dass die Stadt die laufenden Kosten des Tierheims wie bisher übernimmt, aber die Leitung und den Betrieb des Tierheims einem örtlichen Verein überläßt.

Der ITV Grenzenlos unterstützt die Gründung eines soliden und seriösen gemeinnützigen Vereins in Oradea. Ausländische Vereine sollten sich daran beteiligen. Mit Sicherheit ließen sich  finanzielle Unterstützungen einwerben, um den Start eines solchen gemeinnützigen Tierheim - Betriebs sicherzustellen.

Gefragt sind jetzt örtliche Initiativen, die mit der Stadtverwaltung in Oradea Kontakt aufnehmen und in Oradea Menschen finden, die bereit sind, einen Verein zu gründen , um das Tierheim zu übernehmen und zu betreiben.


Vorbereitung der Kastrationsaktion des ITV Grenzenlos im Oktober in Osijek/Kroatien

Zur Vorbereitung der geplanten Kastrationsaktion des ITV Grenzenlos im Oktober in Osijek haben sich David und Alexander Garke auf den Weg nach Kroatien gemacht. Vom 31.5 bis zum 3.6. haben sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern des örtlichen Tierschutzvereins, der Leiterin des Tierheims, den kroatischen Tierärzten, die bei der Aktion mitmachen, und Mitgliedern der Stadtverwaltung getroffen.
Ihre Erlebnisse und Erfahrungen können Sie im nachfolgenden Reisebericht lesen.

reisebericht-osijek_31._mai-3._juni_2019.pdf


Käfighaltung ist ein Albtraum. Wir können ihn beenden. Bitte machen Sie mit und unterzeichnen Sie die offizielle Europäische Bürgerinitiative zum Verbot von Käfigen in der der EU-Landwirtschaft.

Weit über 300 Millionen Tiere in der EU-Landwirtschaft fristen ihr Leben ganz oder teilweise in Käfigen. Muttersauen werden gezwungen, ihre Ferkel in Gitterkäfigen zu stillen, Kaninchen und Wachteln erdulden ihr gesamtes Leben in trostlosen Käfigen. Sehr junge Kälber werden in Einzelbuchten gehalten, viele Hühner werden noch immer in Käfigen eingesperrt. Enten und Gänse werden eingepfercht und zwangsgemästet, um Stopfleber zu produzieren. In Deutschland leben fast 9 Millionen landwirtschaftlich gehaltene Tiere in Käfigen.

Käfighaltung ist grausam, unnötig und hat in Europa nichts zu suchen. Gemeinsam können wir Deutschland und die EU von diesen Käfigen befreien.

Hier können Sie online unterschreiben: eci.endthecageage.eu/

Hier können Sie einen Unterschriftenbogen herunterladen und ausdrucken, um weitere Unterschriften in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sammeln: info.endthecageage.eu/download-de-DE/https://info.endthecageage.eu/download-de-DE/


Ein neuer Flyer des ITV Grenzenlos berichtet über den Tierschutzverein U.V.P. und das Tierheim in Kosice

flyer-slowakei-kosice-2019_1.pdf


Besuch des ITV Grenzenlos in Kosice/Slowakei und Sisterea/Rumänien

Nicole Reimann und Eckhard Reis haben vom 19.4. - 26.4. 2019 die Partnertierheime des ITV Grnzenlos in Kosice/Slowakei und Sisterea/Rumänien besucht.

Die Reise diente vor allem zwei Zwecken:
- In Kosice wollten wir beim Auftakt der ersten Phase eines zweiphasigen Kastrationsprojektes, das der ITV Grenzenlos größtenteils finanziert, dabei sein.
- In Oradea/Sisterea in Rumänien erwarteten wir Jurij Arkhipov und Viktoria Voronaja aus Kaliningrad/Russland, die auf Einladung und Kosten des ITV Grenzenlos zwei Wochen lang die Hunde im offenen Tierheim pflegen und ggf. medizinisch behandeln sollten.
Zusätzlich wollten wir in beiden Tierheimen nach Hunden schauen, die für eine Vermittlung in Deutschland in Frage kommen.

Den ganzen Bericht können Sie nachfolgend lesen.

Hier der Reisebericht: reisebericht-kosice-sisterea_2019.pdf


Leben wir bereits in einer Endzeit?

Für alle, die es immer noch nicht wahr haben wollen: Das Ergebnis einer dreijährigen wissenschaftlichen Sachstandsanalyse von 150 Experten aus 50 Ländern über den Zustand unserer natürlichen Umwelt lässt keinen Zweifel daran, dass die globale Zerstörung der Ökosysteme und die Ausrottung einer Vielzahl noch lebender Arten ein Ausmaß erreicht hat, das nicht mehr aufzuhalten ist.

Der aktuelle Bericht der "Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) " der UNO kommt aufgrund einer Auswertung von wissenschaftlichen Studien und Forschungen zu diesem Ergebnis. Ob Einsicht und eine sofortige politische Umkehr unserer zerstörerischen Lebensweise und der politischen Handlungen auf den Gebieten Landwirtschaft, Verkehr, Tiermissbrauch, Energiepolitik, Landvernichtung, Militär und die totale Ausrottung lebenswichtiger Ökobereiche wie den Regenwald diese Entwicklung und den Klimawandel noch aufhalten können, ist mehr als fraglich.

Die Schlussfolgerung liegt nahe: Die Endzeit hat begonnen.



Informieren Sie sich selbst! www.n-tv.de/wissen/Menschheit-zerstoert-ihre-Lebensgrundlagen-article21006940.html


Der ITV Grenzenlos engagiert sich zusammen mit anderen Vereinen gegen die Fuchsjagd

Anlässlich der vielerorts durchgeführten "Fuchswochen" wird das Thema Fuchsjagd wieder intensiv diskutiert. Für viele Menschen und auch Tierschutzvereine stellt sich die Frage, ob die Fuchsjagd mit dem deutschen Tierschutzgesetz vereinbar ist. Denn danach darf niemand einem Tier ohne einen vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.
In einem gemeinsamen offenen Brief an den Deutschen Jagdverband haben mehrere Tierschutzvereine, unter ihnen der ITV Grenzenlos, ihre Ablehnung der Fuchsjagd zum Ausdruck gebracht.
Den Brief lesen Sie nachstehend.

fuchsjagd_offener_brief_an_den_djv.pdf


Streunerhunde in Rumänien und das Offene Tierheim in Sisteria - zwei Videos mit Robert Smith

Die nachfolgenden Videos vermittelt einen Eindruck über das "Offene Tierheim" in Sisteria/Rumänien und die aktuelle Situation der Straßenhunde in Rumänien allgemein.
Durch die Filme führt der englische Unternehmer Robert Smith, der sich seit vielen Jahren in Rumänien für ein besseres Leben der Straßenhunde einsetzt und in der Region Bihor ein vorbildliches System zur Lösung des Streunerhundeproblems geschaffen hat. Deutlich wird in diesen Videos, dass nur durch regelmäßige Kastrationen das Streunerhundeproblem nachhaltig zu lösen ist.

www.facebook.com/PAU.care/videos/1941335429488903/

vimeo.com/296062763/67b2cfa278


Unsere Film- und Buchtipps:

Volker Mariak: Die Spirale der Gewaltkriminalität – Tierquälerei und Tiertötung als Vorstufe der Gewalt gegen Menschen

"Führen Tierquälerei und Tiertötung zu einer Verrohung, die auch Gewalttaten bis hin zu mehrfachem Mord gegen Menschen wahrscheinlich werden läßt? Diese Hauptfrage wird hier bejaht und bildet die Kernaussage vorliegender Schrift...

In diesem Sinne beinhaltet die Arbeit das Anliegen, die Problematik der Tierquälerei aus einem Blickwinkel darzustellen, der über das verursachte Leid am Tier hinaus die Gefahr zunehmender Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung auch für das mitmenschliche, soziale Umfeld der Täter verdeutlicht. Viel zu lang wurde Tierquälerei sowohl im psychosozialen als auch im rechtlichen Bereich als wenig relevantes und das gesellschaftliche Zusammenleben nur geringfügig störendes Verhalten bewertet. Mittlerweile belegen auch deutsche kriminologische Studien, daß ein deutlicher, wissenschaftlich erhärteter Zusammenhang zwischen Tierquälerei und der Gewalt gegen Menschen besteht."
(zitiert nach Animal Spirit)

Volker Mariak: Die Spirale der Gewaltkriminalität – Tierquälerei und Tiertötung als Vorstufe der Gewalt gegen Menschen
488 Seiten, 16,99 €
ISBN: 978-3-7439-7159-2

Hier finden Sie einen Kommentar von Dr. Helga Körnig zu dem Buch. volker_mariak__die_spirale_der_gewaltkriminalitaet.docx


Neuer Kinofilm „The End of Meat“ („Das Ende von Fleisch“)

Wie sähe unsere Welt aus, würden wir kein Fleisch mehr essen? In THE END OF MEAT wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Revolution in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten "Nutztieren" in Freiheit, trifft auf WissenschaftlerInnen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr. The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.


Neu: Earthlings in deutscher Übersetzung

Mit der 95-minütigen Dokumentation “Earthlings” (Erdlinge) hat der Regisseur Shaun Monson den vermutlich eindringlichsten und wichtigsten Tierrechtsfilm geschaffen.

Mithilfe versteckter Kameras zeigt “Earthlings” das Leid der Tiere in einer Welt, in der sie oft nur noch als Rohstofflieferant dienen, sei es für Fleisch, Milch, Eier, Kleidung, Unterhaltung oder als Testobjekt für Tierversuche.
Seit einigen Tagen gibt es von Earthlings jetzt in eine deutsche Version, komplett neu vertont mit dem Sprecher Helmut Krauss.

hier sehen Sie den Film www.tierrechte.de/themen/doku-earthlings


Helmut F. Kaplan: Tierrechte: Wider den Speziesismus

Das Buch liefert eine fachlich fundierte und allgemeinverständliche Darstellung des gegenwärtigen Standes der Tierrechtsphilosophie.

ISBN-103741222259
ISBN-139783741222252
PublisherBooks on Demand, Juni 2016


Richard David Precht: TIERE DENKEN - Vom Recht der Tiere und den Grenzen der Menschen

Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Wir lieben und wir hassen, wir verzärteln und wir essen sie. Doch ist unser Umgang mit Tieren richtig und moralisch vertretbar? Richard David Precht untersucht mit Scharfsinn, Witz und Kenntnisreichtum quer durch alle Disziplinen die Strukturen unserer Denkmodelle. Ist der Mensch nicht auch ein Tier – und was trennt ihn dann von anderen Tieren? Welche Konsequenzen hat das für uns? Precht schlägt einen großen Bogen von der Evolution und Verhaltensforschung über Religion und Philosophie bis zur Rechtsprechung und zu unserem Verhalten im Alltag. Dürfen wir Tiere jagen und essen, sie in Käfige sperren und für Experimente benutzen? Am Ende dieses Streifzugs steht eine aufrüttelnde Bilanz. Ein Buch, das uns dazu anregt, Tiere neu zu denken und unser Verhalten zu ändern!

Erschienen im Goldmann Verlag 2016
ISBN 978-3-442-31441-6
Preis: 22,99 Euro


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